Kokosöl, der ideale Träger für die verschiedensten Anwendungen

 

In der Ayurveda wird Ghee (geklärte Butter) und vor allem Kokosöl als Träger für Medikamente und Kräutermischungen benutzt. Der Grund dafür ist, dass vor allem Kokosöl ein sehr stabiles Fett mit antimikrobieller Wirkung ist. Bei Zimmertemperatur ist es mindestes 2 Jahre haltbar. Die ideale Handcreme: Schauen Sie sich einmal die Bestandteilliste einer normalen Handcreme an. Sie ist meistens gefüllt mit chemischen Bestandteilen, Wasser und schwierigen Wörtern. Schwierige Wörter, von denen man die Bedeutung besser nicht wissen sollte. Darüber hinaus wird zur ewigen Aufbewahrung meistens noch Paraben in verschiedenen Formen benutzt, von denen feststeht, dass sie krebserregend sind. Es ist besser, die Hände weniger zu waschen, als diese teuren oder billigen Cremes zu benutzen. Natives Kokosöl Extra hat für trockene Hände eine heilsame Wirkung. Die sehr kleinen Fettmoleküle, reich an MTC-Fetten, dringen schnell in die Haut ein. Die Wirkung kann noch durch die Hinzufügung von etwas ätherischem Öl von Limone, Zitrone, Mandarine und Apfelsine gesteigert werden. Dann duf tet Ihre Handcreme auf der Basis von Kokosöl wunderbar frisch. Weiterhin sorgen die ätheri- schen Öle von Limone, Zitrone, Mandarine und Apfelsine für seidensanfte Hände. Warum? Das ätherische Öl in der Schale dieser Früchte sorgt für den Erhalt des Feuchtigkeitsgleich- gewichts in der Schale. Machen Sie den Test. Raspeln Sie die Schale einer Limone, Zitrone oder Apfelsine etwas an. Legen Sie die Frucht mit der leicht abgeriebenen Schale weg und Sie werden sehen, dass sie schon nach einem Tag steinhart geworden ist. Die Schale hat beim Raspeln ihre ätherischen Öle verloren. Was die ätherischen Öle für die Schale tun können, nämlich das Feuchtigkeitsgleichgewicht erhalten, können diese Öle auch für Sie tun. Ideal für Risse an Füßen (und Händen): Reiben Sie Ihren Hacken jeden Abend vorm Schlafengehen mit Kokosöl ein, ziehen Sie geeignete Socken darüber, und Sie werden merken, dass schon nach einigen Nächten Ihre Füße viel besser aussehen! Kombinieren Sie dies mit der inwendigen Einnahme von einem Löffel pfl anzlichen Omega 3/6/9 pro Tag.

 

 

Das ideale Gleitmittel

 

Kokosöl ist risikofreier als jedes Produkt auf Basis von Petroleumderivaten – darum ist Kokosöl das ideale natürliche Gleitmittel. Es ist Vaseline überlegen, die eigentlich ein Petroleumderivat ist. Übrigens, wer gibt nun Petroleumderivate auf oder in seinen Körper? Kokosöl ist ein lebendes Nahrungsmittel und stimuliert zudem noch sexuelle Reize. Da Kokosnussöl auch viel Laurin-, Capryl- und Capronsäuren enthält, wirkt es Schimmelinfektionen entgegen und ist heilsam. Konsumieren Sie bei Schimmelinfektio- nen reichlich Kokosöl (2 bis 3 Löffel pro Tag) und tragen es auf in der Vagina und auf die Haut.

 

Massageöl

Kokosöl pur oder gemischt mit Cashew-, Oliven-, Mandel- oder Avokado-Öl bildet das ideale Massageöl. Wenn Sie Kokosöl pur benutzen, ist es unter 25°C fest und schmilzt während der Massage. Möchten Sie es lieber immer flüssig? Mischen Sie es dann mit oben genannten Ölen und einigen Tropfen ätherischen Ölen von Lavendel, Kamille, Rosmarin, Rose, Bergamot oder Sandelholz: Mit diesen Mischungen genießen Sie Ihre Massage vollkommen. Einige Mischungen sind sogar köstlich zum Essen und Schlecken. Vorsicht: Einige ätherische Öle können bei einigen Menschen allergische Reaktionen hervorrufen.

 

Zahnpasta

 

Kokosöl verfügt über eine starke antibakterielle, antivirale und antischimmel Wirkung. Demzufolge gibt es nichts Besseres und Natürlicheres als damit Ihre Zähne zu putzen. Zähneput zen mit Kokosöl kann Karies um 80% vorbeugen, so Dr. J. Kabara. Wenn Sie dem Kokosöl etwas ätherisches Öl in Ihrem bevorzugtem Geschmack und Duft hinzufügen, werden Ihnen Ihre Zähne und Ihr Partner es danken. Viele Zahnpasten enthalten große Mengen ‚unver ständliche’ Bestandteile, die Sie besser nicht in Ihren Mund bringen sollten. Sogar zahlreiche ‚natürliche’ Zahnpasten enthalten eine Menge Sorbitol zur Camouflage der schlechten Bestandteile. Selbstverständlich ist Kokosöl auch als Lippenbalsam ideal.

 

Das Haar


In Indien und auf den Philippinen weiß man schon lange, dass Kokosnussöl hervorragend für das Haar ist. Es ist der perfekte HaarConditioner. Es gibt Ihrem Haar seinen natürlichen Glanz zurück.

Eine Studie verglich die Effekte von Kokosnussöl, Sonnenblumenöl und Mineralöl (Petroleumderivate) bei der Behandlung von beschädigtem und unbeschädigtem Haar.
Kokosnussöl konnte den Eiweißverlust von unbeschädigtem und beschädigtem Haar besser beschränken als Sonnenblumenöl oder Mineralöl. Die Untersu
cher schlussfolgerten, dass die besonders kleinen Moleküle von Kokosnussöl einfacher und tiefer in den Haarschaft eindringen können. (97) Joke, Heilpraktikerin, reibt wöchentlich die nassen Haarspitzen ihrer kleinen Tochter mit Nativem Kokosöl Extra ein, um dem Haar den natürlichen Glanz zu verleihen und gegen Austrocknen und extreme Verschmutzung zu schützen. In erster Linie ist natürlich eine gesunde und ausgewogene Ernährung, angereichert mit Kokosöl und et- was Omega 3/6/9, der beste Weg zur Ver- besserung Ihrer Haut und Haare. Schönheit kommt zuerst von Innen heraus! Besonders gut fürs Haar sind Weizenkeime. Weizenkeime enthalten viel Kieselsäure (Silizium) und nahezu alle B-Vitamine für kräftiges Haar. Wenn Sie Kokosöl auch außen benutzen, verstärken Sie die Wirkung auf ganz natürliche Weise. In tropischen Ländern trägt man es meistens vor der Haarwäsche auf. Kokosnussöl scheint bei einigen Personen auch bei Schuppen, Schilfern und Läusen gut zu wirken. Anwendung vor oder nach dem Waschen. Kokosöl kann auch zur Entfernung von Warzen und Nagelschimmel angewandt werden. Kokosöl zusammen in einer Lösung von gepresstem Knoblauch und etwas Tea-Tree-Öl kann die Wirkung verstärken. Tragen Sie es täglich 3 bis 4 Mal auf, zusammen mit Cocos während der Mahlzeiten, 2 bis 4 Monate lang... und die Warzen und Nagelschimmel werden verschwinden. Auch bei Tieren erhält das Fell mehr Glanz durch Kokosnussöl, vor allem bei Pferden. 

 

Das natürliche Deodorant

 

Kokosnussöl ist auch das ideale Deodorant. Die Bakterien, die dem Schweiß seinen Ge- ruch verleihen, werden durch die Capron-, Capryl-, und Laurinsäuren im Nativen Kokos- nussöl abgetötet. Wenn noch etwas ätherisches Öl von Thymian, Rosmarin, Tea Tree oder Salbei hinzugefügt wird, verstärkt sich die antibakterielle Wirkung zur Vorbeugung von Gerüchen.

 

Natives Kokosöl Extra in der Küche - Sehr stabil und 0% Transfette

 

Da es in der Hauptsache gesättigte Fette (GFS) enthält, wird Kokosöl bei Zimmertemperatur nicht so schnell ranzig. Ebenso wenig verändert sich die Struktur bei hohen Temperaturen. Es ist ideal zum Backen, Braten, Rührbraten im Wok und zum Frittieren. Warum? Kokosöl enthält 92% gesunde gesättigte Fette (GFS) mit nur maximal 2% mehrfach ungesät- tigten Fettsäuren (MUFS). Hierdurch ist Kokosöl 300 Mal weniger für Oxidation empfänglich als beispielsweise Leinsamenöl und 5 Mal weniger als Olivenöl. Kokosöl ist ungekühlt zwei Jahre lang gut haltbar, ohne ranzig zu werden. Es kann auf hohen Temperaturen erwärmt werden, dies mehrere Male hintereinander, ohne dass sich Transfette und Freie Radikale bilden. (31) Cherie und John Calblom, und Michael Mahaffey, Autoren des Buches ‚The complete cancer cleanse’, raten in ihrem Buch ausdrücklich an, mit Extra Nativem Kokosöl zu kochen, da ihrer Überzeugung nach, Kokosöl das stabilste Öl aller pfl anzlichen Öle ist.’ (34) Auch Udo Erasmus betrachtet Natives Kokosöl Extra als das beste Fett zum erhitzen. Natives Kokosöl Extra enthält 0% Transfette. Es ist die perfekte Lösung, den sehr ungesunden Transfetten in Ihrer eigenen Küche vorzubeugen. Würden viele Fabrikanten von bearbeiteten Produkten ihr raffi niertes und hydrogenisiertes pfl anzliche Öl durch Natives Kokosöl Extra ersetzen, dann wären die Menschen gesunder und schöner.

Nur Natives Kokosöl Extra von biologischer Qualität. Es ist wichtig, nur biologisches unraffiniertes, ungehärtetes Kokosöl, ohne Geruchsentzug auszuwählen. Die meisten Kokosöle sind leider raffiniert, geblichen und wurden einem Geruchsentzug unterzogen. Entscheiden Sie sich ausschließlich für Natives Kokosöl Extra von biologischer Qualität, das noch nach Kokosnuss duftet.

 

Gesunde Fritten und gesund Frittieren? Nur mit Nativem Kokosöl Extra und nichts Anderes!

 

Alle großen Marken verkaufen billige Frittieröle, die leider jedoch äußerst ungesund sind: Raffinierte pflanzliche Öle, Öle mit Geruchsentzug, gehärtete pflanzliche Öle oder gehärtete tierische Fette. Damit backen, braten und frittieren die meisten Menschen, und auch Fabrikanten von Kuchen und Keksen benutzen diese billigen, raffi nierten Öle.
Derartige Öle stören unsere Körperfunktionen.
Sobald eine Fritte verzehrt wird, wird es für die Zellmembranen und unsere Vitalität bedenklich. Nach 7 oder 11 Mal sind diese Fette explosiv schädlich geworden und sogar die Fabrikanten finden, dass man damit nicht mehr frittieren darf. Glücklicherweise gibt es einen Weg zu gesunden Fritten, die obendrein wahrscheinlich auch die leckersten Fritten sind, die Sie je gegessen haben. Die Fritten, frittiert in Nativem Koko
söl Extra, sind sehr gesund und haben einen überraschend milden Geschmack. Natives Kokosöl Extra ist ein sehr gesundes Öl, das seine gesunden Eigenschaf- ten behält und bei Erhitzung nicht schädlich wird! Dieses Öl kann bei regelmäßigem Filtern theore- tisch endlos benutzt werden. Doch wird emp fohlen, es nach 2 Jahren auszuwechseln. Der Frittiertopf muss nach Gebrauch abgedeckt werden. Anmerkung: Benutzen Sie NIE Öle mit Geruchsentzug, gehärtetes, teilweise gehärtetes oder raffi niertes Kokosfett, sonder NUR Nativ Extra! Das Kokosaroma geht größtenteils verloren und die Fritten erhalten einen besonders milden Geschmack, den nur Natives Kokosöl Extra geben kann.

 

Das am besten geeignete Back-, Brat-Wok- und Frittieröl?

 

                     
        % gesättigt   % einfach   % mehrfach    
  Ein ausgezeichnetes Produkt! Die einzigen stabilen Öle zum Frittieren - erst nach 2 Jahren müssen sie ausgetauscht werden - regelmäßig filtern - hervorragend zum Frittieren, Braten und Rührbraten im Wok  
    Natives Kokosöl Extra   92   6   2    
    Natives Palmenkernöl Extra   85   13   2    
                     
  Sehr gute Alternativen: 7 bis 10 Mal Frittieren
Sehr gut für einmaliges Braten und Rührbraten 
 
    Native Kakaobutter Extra   59   39   2    
    Nicht gehärtetes Schweinefett   59   38   3    
    Nicht gehärtetes Schafsfett   52   45   3    
    Geklärte Butter (Ghee)   63   31   6    
    Babassu, Capu Assu und Sheabutter                
                     
  Gute Alternativen: weniger gut für wiederholtes Frittieren, wohl aber gut zum einmaligen Braten und Rührbraten   
    Natives Rotes Palmenöl Extra   50   40   10    
    Nicht gehärtetes Schweinefett   55   34   11    
    Nicht gehärtetes Gänsefett   33   56   11    
    Natives Cashew-Öl Extra   20   73   7    
    Natives Olivenöl Extra   16   76   8    
    Natives Macadamia-Öl Extra   12   71   7    
    Natives Avokado-Öl Extra   20   70   10    
    Natives Sesamöl Extra **   13   42   45    
    Speziales* Sonnenblumenöl   10   81   9    
    Speziales* Safloröl   8   80   12    
                     
 

* Hybridsorten mit wenig mehrfach ungesättigten Fettsäuren (MUFS) und vielen einfach ungesättigten Fettsäuren (EUFS) müssen Nativ Extra sein.
** enthält Sesamin, das die mehrfach ungesättigten Fettsäuren (MUFS) recht gut schützt.

 
                     

 

Allgemeine Regeln für Back- und Bratöle

 

Gesundes gesättigtes Fett (EUFS/MUFS): sehr gut geeignet zum Erhitzen, sogar mehrmals. Die Eigenschaften bleiben bei Erhitzung erhalten. Einfach ungesättigt (EUFS): geeignet zum Erhitzen, lieber nicht mehrmals. Mehrfach ungesättigt (MUFS): nicht geeignet zum Erhitzen, sicherlich nicht mehrmals. Diese Öle oxidieren und werden bei Wärme, Licht und Sauerstoff schädlich. Auch der Rauchpunkt des Bratöls ist wichtig. Sobald das Öl zu rauchen beginnt, wird es äußerst schädlich. Rauchendes Öl ist ungesund. Der scharfe Geruch von rauchendem, verbranntem Fett wird Acrolein genannt. Acrolein verursacht Irritation und einen höheren Druck auf den Luftwe gen und senkt ebenso den Atemrythmus. Da ich jedoch immer empfehle, nie über 180°C zu erhitzen, spielt dies eine geringere Rolle. Höhere Temperaturen sind nicht nur ungesund für das Fett, sondern auch für das Nahrungsmittel selbst. So entstehen bei hohen Temperaturen zum Beispiel heterozyklische Amine (schädliche Eiweiße) in der Nahrung. So ist auch Rührbraten im Wok bei hohen Temperaturen schädlich für das Fett und für das Nahrungsmittel.

Der Rauchpunkt unterscheidet sich je nach Qualität und Art des Öls. Je niedriger der Säuregrad, desto höher der Rauchpunkt. Je besser die Qualität des Öls, desto höher wird der Rauchpunkt sein. So kann der Rauchpunkt von Nativem Olivenöl Extra zwischen 139 und 207°C liegen.

Selbstverständlich sind Öle nur geeignet, wenn sie Nativ Extra sind (siehe Nachteile von raffi nierten Ölen): Nicht gehärtete, nicht raffinierte, nicht geblichene Öle und Öle ohne Geruchs entzug – also Öle, die keiner Veränderung unterzogen worden sind. Weiterhin nur biologische Öle, da vor allem in Fetten Pestizide, Herbizide, Antibiotika, PCBs usw. gespeichert werden.

 

                 
  Häufig benutzte, wohl aber schlechte Back- und Bratfette und Back- und Bratöle sind:  
        Gesättigt    Einfach  MUFS  
                 
  Schlecht zum Erhitzen
           
    Arachidöl   19   51 30  
    Raps-(Kohl-)Samenöl(Canola)   9   61 30  
                 
  Noch schlechter zum Erhitzen            
    Maisöl   17   24 59  
    Sojaöl   14   28 58  
                 
  Am schlechtesten zum Erhitzen            
    Sonnenblumenöl (normales)   11   21 67  
    Safloröl (normales)   12   13 75  
                 
  Diese Öle enthalten zu viel MUFS und werden gleich bei Erhitzung schädlich.
Unraffiniert sind diese Öle hervorragend zur Anwendung in kaltem Zustand - und wirklich nur in kaltem Zustand!
 
                 

 

Nahezu alle Frittieröle, die speziell zum Frittieren verkauft werden, sind sogar in kaltem Zustand für unsere Gesundheit schädlich (sie sind nämlich raffiniert), sie enthalten meistens Transfette und werden bei Erhitzung noch schädlicher (Oxidation), was auch auf der Verpakkung steht! Die meisten Fabrikanten wissen es selbst (nicht).

 

Backen, Braten, Rührbraten im Wok und Frittieren verursachen die chädlichen Freien Radikalen in den mehrfach ungesättigten Fettsäuren (MUFS)

 

Die Freien Radikalen sind aggressive Stoffe, die uns altern lassen und mitverantwortlich sind für die meisten Wohlstandskrankheiten. Der Grund, warum Freie Radikale so gefährlich sind, erklärt sich darin, dass sie ein ungepaartes Elektron besitzen. Dies ist chemisch betrachtet eine sehr unstabile Situation: Sie probieren ein Elektron bei einem anderen Molekül zu ‚stehlen’, um das Elektron zu ‚paaren’. Das bietet eine viel stabilere Situation. Leider wird das Molekül, dem ein Elektron gestohlen worden ist, seinerseits zum unstabilen Freien Radikalen. Freie Radikale setzen auf diese Weise eine Kettenreaktion in unserem Körper in Gang und fügen den wertvollen Eiweißen, DNA und RNA Schaden zu. Es entstehen Falten, und Krankheiten wie Krebs, Alzheimer, Parkinson, Arthritis, Herz- und Kreislaufkrankheiten. Da diese Freien Radikalen durch Erhitzung äußerst aktiv und aggressiv werden, stellt die Erhitzung von Nah rungsmitteln in manchen Fällen eine wichtige Ursache der Bildung und Aufnahme von Freien Radikalen dar.

Wie kann dem vorgebeugt werden? Freie Radikale greifen sehr schnell (raffi nierte) MUFS an, bekommen jedoch kaum oder kei- nen Griff auf die stabilen, gesättigten Fette (GFS). Daher ist es erforderlich, nur stabile Fette zu erhitzen, vorzugsweise gesättigte Fette (GFS) (Kokos und Palmenkernöl) oder als zweite Mög lichkeit einfach ungesättigte Fette oder Öle (EUFS), z.B. Olivenöl, nie mehrfach ungesättigte Fettsäuren (MUFS), z.B. Soja-, Arachid- oder Sonnenblumenöl. Licht, Sauerstoff und vor allem Wärme sind für mehrfach ungesättigte Fettsäuren (MUFS) verhängnisvoll, bestimmt dann, wenn sie Temperaturen wie beim Backen, Braten, Rührbraten oder Frittieren ausgesetzt sind. Bei der Erhitzung von mehrfach ungesättigten Fettsäuren (MUFS) entstehen zahlreiche ther- molytische- und oxydative Reaktionen. So entstehen Abfallprodukte, wie oxidierte Sterole, oxidierte Fettsäuren, Peroxyde, schädliche Kohlenwasserstoffe und aromatische Verbindun- gen (zum Beispiel PAK). Es entsteht folglich eine Kettenreaktion von Freien Radikalen. OzonInduzierte reaktive Freie Radikale können mit Sulphydrylgruppen von Eiweißen wie auch mit ungesättigten Fettsäuren (EUFS/ MUFS) reagieren und haben dann eine äußerst destruktive Auswirkung auf die Zellwände. 

 

Erhitzung verändert die Lebensmittel

 

Erhitzung verursacht chemische Veränderungen sowohl im Öl und im Fett, mit dem wir braten und backen, als auch in den Lebensmitteln. S. Schaeffer schrieb es in ihrem Buch ‚Instinctive nutrition’, dass beim Kochen einer Kartoffel 400 bekannte und unbekannte Stoffe entstehen. Veränderungen sind sehr gut verständlich, wenn wir ein Maiskorn erhitzen und es entsteht Popkorn. Hinzu kommt, dass Vitamine und andere pflanzliche Stoffe teilweise verloren gehen, was die Nahrungsmittel noch zusätzlich schwächt, um sich vor Freien Radikalen zur Wehr zu setzen. Daher ist es vom Ernährungsstandpunkt aus betrachtet nicht zu empfehlen, aufgewärmte Mahlzeiten zu verspeisen. Diese Überreste liefern Kalorien, schenken jedoch keine Vitalität. Im Gegenteil. Die Nährstoffe sind teilweise verloren ge gangen und im Essen befi nden sich wahrscheinlich große Mengen an Freien Radikalen, ganz zu schweigen von den Bakterien, die in solchen Resten ihren Freiraum bekommen.

 

Hohe Temperaturen bilden Acrylamide
Wie nehmen wir weniger Acrylamide zu uns?

 

Nahrung, reich an Stärke und sicher an Zuckern, reagiert bei hohen Temperaturen mit Ei weißen. Bei dieser so genannten ‚Maillard-Reaktion’ entstehen Verbindungen zwischen den Zuckermolekülen und Eiweißen: Acrylamide. Acrylamide fördern den Alterungsprozess, sind in hohen Dosierungen krebserregend, greifen die Nerven an und machen unfruchtbar.

Wie reduzieren wir die Entstehung von Acrylamiden?

  1. Testserien in Schweden, England und Amerika haben gezeigt, dass die Maillard-Reaktion häufiger bei hohen Temperaturen, wie beim Grillen, Braten, Backen, Rösten, Toasten, beim Barbecue und Frittieren erfolgt. Je höher die Temperatur, desto mehr Acrylamide entstehen.
  2. Worin kommen diese störenden Stoffe vor? Eine Studie in Belgien ergab eine grobe Werteskala: l: Chips und Tortillas (500 und mehr), Spekulatius, Honigkuchen, Popcorn, Cornflakes, Frühstücksgetreide, Müsli, Kekse, Kuchen und Kaffee (zwischen 200 und 400), Fritten und Bitterschokolade (150, was relativ wenig ist).
  3. Hausgemachte Fritten geben weniger Anlass zur Bildung von Acrylamid als gekaufte Fritten, da oft Zucker hinzugefügt worden ist, was wiederum die Bildung von Acrylamid fördert. Aus Testen ergab sich, dass der Acrylamid-Gehalt von Fritten variieren kann. In den Niederlanden wird zur Reduzierung von Acrylamid in Fritten folgender Rat erteilt: Lassen Sie sie nicht braun sondern goldgelb werden, frittieren Sie bei Temperaturen unter 180°C, garen Sie sie nicht in der Mikrowelle vor und gebrauchen Sie keine aus- getriebenen Kartoffeln.
  4. In der Industrie entstehen Acrylamide bei der Produktion von Plastik (benutzen Sie also weniger Plastikgegenstände). Sie werden bei der Trinkwasserbehandlung benutzt (trinken Sie also Brunnenwasser aus Glasfl aschen) und schließlich befinden sie sich in Pestiziden, in manchen Fällen in Mischungen von 25 bis 30%. Sie verhindern, dass Pestizide flüchtig werden und fördern eine schnelle Haftung an gespritztes Gemüse, Getreide oder Obst (igitt, Monsan to). Ich bin davon überzeugt, dass Bio-Fritten sowie die biologische Version dieser genannten Produkte schon allein aus diesen Gründen weniger Acrylamide enthalten.
  5. 5. Auch das Triebmittel Ammoniumbikarbonat, wie es in Honigkuchen gebraucht wird, steigert die Bildung von Acrylamid bei Erhitzung.

Schlussfolgerung: Machen Sie die Bio-Fritten selbst, backen und braten Sie mit biologischem Nativen Kokosöl Extra und erhitzen Sie es nie über 180°C.