Natives Kokosöl Extra und Kokosöl ein großer Unterschied

 

Das gängige Kokosöl wird raffiniert und aus der Copra der Kokosnuss hergestellt. Die Copra wird aus der Pulp der Kokosnuss gewonnen und unter sehr hohen Temperaturen getrocknet. Aus dieser Copra wird dann (anhand von Solventen) Kokosöl extrahiert. Daraufhin wird es geblichen, der Geruch entzogen und raffi niert. Hierbei entsteht ein billiges Produkt, das un serer Gesundheit schadet! ‚Wenn Tiere mit raffiniertem Kokosfett mit den darin vorhandenen Transfetten und nicht mit essentiellen Fetten gefüttert werden, wird das behandelte Kokosfett den Cholesterinspiegel bei diesen Tieren erhöhen’ laut einem Vortrag von Mary Enig 1996 in Vietnam. Sterole, Lezithin, Polyphenole, Carotinoide, Mineralien, Vitamin E und andere pflanzlichen Stoffe werden durch den Raffinationsprozess entfernt. Nun haben alle diese Stoffe ihre eigenen Funktionen. Vitamin E verhindert Ranzigwerden, Carotinoide schützen vor der Sonne, Mineralien sorgen für Wachstum und Weiterleitung der elektrischen Impulse im Nervensystem, usw. Raffiniertes und gehärtetes Kokosöl schmilzt erst zwischen 30 und 37°C und kaltgepresstes Natives Kokosöl Extra bei 25°C. Dies bedeutet, dass raffiniertes Kokosöl bei Körpertemperatur ziemlich fest ist, was der Gesundheit nicht zugute kommt. Natives Kokosöl Extra wird aus der Pulp gewonnen, die natürlich fermentiert oder mechanisch gepresst wird. Nativ Extra schmeckt nach Kokos wie Natives Olivenöl Extra nach Oliven schmeckt. Nativ Extra ist bei 25°C flüssig und hat eine kleine molekulare Struktur – besonders gesund und gut aufnahmefähig sowohl im Darm als auch über die Haut.

 

Mittellange Fettsäureketten (MCT-Fette)
Kokosöl - der reichste Brunnen an MCT-Fetten

 

MCT-Fette sind ‚Medium Chain Tryglicerids’ oder mittellange Fettsäureketten. Diese Fette kommen am meisten in Kokosöl und Palmenkernöl vor. Die Moleküle der MCT-Fette sind kleiner, sie werden schnell abgebaut und benötigen wenig Energie und Enzyme, um von unserem Körper aufgenommen und verbraucht zu werden. Sie benötigen keine Pankreasenzyme (22) und ebenso wenig die Mitarbeit der Leber und Galle. Weil diese Fette viel leichter verdaulich sind, können Menschen mit zum Beispiel Leber problemen die MCT-Fette aus dem Kokosöl viel besser vertragen. Im Gegensatz zu anderen Fetten werden die MCT-Fette eher als Brandstoff genutzt als in Fett gespeichert. (23) Daher sind MCT-Fette aus dem Kokosöl bei Sportlern so beliebt und passen ausgezeichnet in eine Vitalitätsdiät. Dank der heilenden Eigenschaften der MCT-Fette werden sie oft in Krankenhäusern bei schweren Brandwundenpatienten und bei kritischen Krankheiten eingesetzt. (17) Lange Fett säureketten, wie sie viel in Fischöl und pflanzlichen Ölen vorkommen, werden in erster Linie als Fett gespeichert und nur in zweiter Linie als Energie verbraucht.

 

Magen-, Darm- und Verdauungsprobleme:
Kokos steigert die Nährstoffaufnahme

 

Kokosöl enthält viele MCT-Fette, kleine Moleküle, die schnell und leicht verdaut werden. Es ist empfehlenswert, lange Fettsäureketten, wie Mais-, Sonnenblumen-, Oliven-, und Sojaöl bei Menschen mit Verdauungsproblemen durch Kokosöl zu ersetzen, vor allem bei älteren Menschen, kleineren Kindern und nervös gearteten Menschen, (3) ebenso bei Patienten mit spastischem Darm, Colitis ulcerosa, Gastritis, Divertikulosis, chro nischer Darmentzündung, der Krankheit von Crohn und Verstopfung. Die Nährstoffe werden bei diesen Krankhei ten weniger gut aufgenommen und der Körper wird mit toxischen Stoffen aus dem kranken Darm belastet, wobei ein konstanter Druck auf unsere Vitalität ausgeübt wird. Fasten, Entgiftungen und Kokosöl können Hilfe bieten. Die Apotheker J. Graedon und Dr. T. Graedon sagen Folgen des: ‚Kokosnussmakronen (Kekse) helfen bei der Krankheit von Crohn besser als gleich Medikamente.’ (86) Durch MCT-Fette werden Nährstoffe schneller und einfacher im Darm aufgenommen als durch LCT-Fette. (87). Umso länger die Ketten sind (z.B. EPA und DHA vom Fischöl), desto schwieriger wird die Verarbeitung für den Darm. Umso mehr AA-Fettsäuren (Fleisch) desto mehr Entzündungen treten im Darm auf. Eine Diät reich an mehrfach ungesättigten Fettsäuren (MUFS) (z.B. fetter Fisch, Sonnenblumenöl, Leinsamenöl) belasten den Darm am stärksten. (87) Durch MCT-Fette aus Kokosöl werden bei Menschen mit einem teilweise oder insgesamt entfernten Dickdarm die Nährstoffe besser aufgenommen. (88) Der Grund dafür ist, dass MCT-Fette sehr kleine Fettmoleküle sind. So bestätigte eine belgische Studie, dass Vitamin E in Fettformeln mit MCT-Fetten zwei Mal besser aufgenommen wird als in Fettformeln mit ausschließlich LCT-Fetten. (89)

Mit einer unraffinierten, ballaststoffreichen Ernährung sowie mit unbehandeltem Gemüse und Obst kann die Darmflora gut aufgebaut werden. Dazu tragen ebenso bei: fermentierte Nahrungsmittel wie Sauerkraut, anderes fermentiertes eingelegtes Gemüse, Inulin reiches Gemüse wie Schwarzwurzeln, Erdbirnen und Ajuin, Kombucha, Kefir, Chutneys, rohe Käsesorten, Yoghurt mit lebenden Milchsäurebakterien, fermentierter Getreidepudding, einige Weinsorten, Biersorten und Vinaigrette. Selbstverständlich dürfen diese Nahrungsmittel, um die heilsamen Bakterien nicht abzutöten, nicht pasteurisiert oder erhitzt worden sein.

 

MCT-Fette aus Kokosöl beugen
Darmentzündungen vor und heilen sie

 

Kokosöl kann im Verdauungskanal einen großen Beitrag zur Vorbeugung und Erleichterung von Entzündungen im Verdauungskanal liefern. Diese Entzündungen entstehen oft zum Teil aus Reaktionen des Körpers auf infizierende Organismen. In einer britischen Studie mit Versuchen an Mäusen gelangte man zur Schlussfolgerung, dass Kokosöl das Risiko auf Entzündun gen drastisch vermindern kann, und dass dieses Öl als Therapie bei akuten und chronischen Entzündungskrankheiten gut geeignet ist. Kokosöl kann sich sehr gut für Menschen eignen, die unter der Krankheit von Crohn leiden - eine Krankheit, wobei der Darm entzündet ist, oder unter Colitis ulcerosa, eine ähnliche Krankheit, die den Dickdarm angreift. Untersuchungen haben gezeigt, dass die entzündungshemmenden Bestandteile im Kokosöl die Irritation des Darms verringern. Weiterhin bekämpfen die antimikrobiellen Bestandteile im Kokosöl Viren, Bakterien und eventuelle Schimmel, die bei dieser Krankheit den Darm belasten und ebenso Ursache dieser Krankheit darstellen können.

 

Kokosöl schützt bei Glutenallergie, aber auch bei Magen- und Darmproblemen

 

Menschen mit einer Glutenallergie (Coeliakie) leiden häufig unter chronischen Entzündungen und Beschädigungen der Darmwandschleimhaut. Dies verringert die Aufnahmekapazität des Darms, kann zu Diarrhö führen und auch besonders viel Schmerzen verursachen. Kokosöl und Kokosprodukte können durch ihre mittellangen Fettsäureketten die Darmwand schützen und den Entzündungsreaktionen entgegenwirken. Die entzündungshemmende und teilweise ebenso antibakterielle und antivirale Wirkung sowie die Antischimmel-Wirkung dieser mittellangen Fettsäureketten kann besonders bei Menschen mit einer Glutenallergie eine heilende Wirkung ausüben.

 

Die antimikrobielle Wirkung der MCT-Fette aus dem Kokosöl

 

Die Evolution hat Pflanzen, Tiere und Menschen mit einer Anzahl Verteidigungsmechanismen zum Schutz gegen die verschiedensten Viren, Bakterien, Schimmel usw. ausgerüstet. Kokosnüsse wachsen in einem tropischen Klima, wo es von ständig angreifenden Organismen nur so wimmelt. Kokosnüsse haben sich durch ihre mittellangen Fettsäurenketten daran angepasst und ein natürliches antimikrobielles System entwickelt. Auch Muttermilch und Milch anderer Säugetiere enthalten mit den Laurin-Fettsäuren MCT-Fette (mittellange Fettsäuren) zum Schutz ihrer Neugeborenen. (Daher findet man in Butter auch geringe Mengen an MCT-Fetten). Eine der einzigartigsten Eigenschaften von Kokosöl sind die antibakterielle, antivirale und antiprotozoale Wirkung sowie die Antischimmel-Wirkung dieses Nahrungsmittels. (29,30)

 

Kokosöl als Neutrazeutikum
Die Natur heilt...

 

Dort, wo Kokosöl schon über Generationen hinweg konsumiert wird, weiß man, dass es ein effektives Mittel zur Wundheilung ist, und dass es über entzündungshemmende und antimikrobielle Eigenschaften verfügt. Einige Kokosöl-Experten arbeiten intensiv daran, Kokosöl offiziell als ein Neutrazeutikum aufnehmen zu lassen, als Nahrungsmittelsupplement mit hohem Nährwert, das chronischen Krankheiten vorbeugt oder diese heilt. Tatsächlich kann Kokosöl unser Immunsystem verstärken. Laurin-, Capron-, Caprin- sowie Capryl- und Myristinsäure, die mehr als 70% der Fettsäuren vom Kokosöl ausmachen, schützen uns vor Bakterien, Viren, Schimmel, Gärung und Protozoa. Durch den Verzehr von Nahrungsmitteln, die mit Kokosöl zubereitet worden sind, können wir uns selbst besser schützen.

Die verschiedenen kräftigen antimikrobiellen Fettsäuren von Kokosöl sind:

45% Laurinsäure (MCT-Fette mit 12 Kohlenstoffatomen)
10% Caprinsäure (MCT-Fette mit 10 Kohlenstoffatomen)
8% Caprylsäure(MCT-Fette mit 8 Kohlenstoffatomen)
0,5% Capronsäure (MCT-Fette mit 6 Kohlenstoffatomen)
8 bis 12% Myristinsäure (LCT-Fette mit 16 Kohlenstoffatomen)

 

Laurinsäure im Kokosöl
Laurinsäure in der Muttermilch und in der Haut

 

Laurinsäure wird in der Haut freigesetzt, um unseren Körper vor Mikroben zu schützen. In der Muttermilch befindet sich Laurinsäure, die das Baby vor Infektionen schützt. Laurinsäure im Kokosöl schützt auch den Menschen in den Tropen vor Infektionen. Kokosnussöl enthält die meisten Laurinsäuren von allen Fetten oder Ölen. Nicht weniger als 45% vom Kokosfett be- steht aus Laurinsäure. Laurinsäure wird im Körper in Monolaurinsäure umgesetzt. Diese Mo nolaurinsäure tötet zahlreiche Bakterien und Viren mit einer schützenden Fettschicht. Verschiedene Studien haben gezeigt, dass Laurinsäure selbst auch antimikrobielle Eigenschaften besitzt. (81) Die Berkeley-Schule bestätigte in einem Mitteilungsbrief, dass Laurinsäure sogar die Leber schützt und Entzündungen entgegenwirkt.

 

Schwangere Frauen und junge Mütter -

denken Sie an Ihr Baby, denken Sie an gesunde Fette...

 

Muttermilch enthält 45 bis 50% gesättigte Fette (GFS), 35% einfach ungesättigte Fette (EUFS) und 15 bis 20% MUFS (Omega-3 und -6). Normalerweise besteht 18% der Muttermilch aus Laurin- und Caprin-Fettsäuren, die den Fötus und das Baby gegen Infektionen mit Schimmeln, Bakterien, Viren und Protozoa schützen. (35) Darum sind Babys, die keine Muttermilch bekommen anfälliger für Krankheiten als Babys, die von gesunden Müttern Muttermilch bekommen. Dieses Niveau an schützenden Fettsäuren kann bis nur 3% bei Müttern zurück- fallen, die sich fettarm und mit viel Junk-food mit Transfetten ernähren. (1998, Am. J. of Clin. Nutrition). Die Hinzufügung von Kokosöl und Kokosprodukten an die Ernährung der Mütter kann diese Niveaus an schützenden Fettsäuren bis zu 27% ansteigen lassen. (119) Auf diese Weise sind Mütter, der Fötus oder das Baby besser vor Infektionen geschützt.
Viele Ernährungsspezialisten betrachten Kokosöl als ein sehr gutes Nahrungsmittel für Babys, dies aufgrund des hohen Gehalts an Laurinsäure, die man im Kokosöl zurückfindet. Kokosöl enthält darüber hinaus noch Caprin-, Capry- lin-, Capron- und Mysterinsäuren mit denselben schützenden Funk tionen (zusammen mehr als 70% des Kokosfetts).

Weiterhin ist Natives Kokosöl Extra auch sehr leicht verdaulich und belastet kaum Pankreas, Leber und Galle. Dies sind Organe, die sich bei Babys übrigens noch in voller Entwicklung befinden.

Neben Nativem Kokosöl Extra ist es für stillende Mütter empfehlenswert, 12 bis 1 Esslöffel biopflanzliches Omega 3/6/9 zu sich zu nehmen. Omega-3 und -6 sind für die Bildung gesunder Augen sowie für die Entwicklung des Gehirns des Fötus oder Babys erforderlich. In den letzten drei Monaten der Schwangerschaft verdreifacht sich die Hirnmasse des Fötus und ab der Geburt bis zum 1. Lebensjahr wächst das Gehirn von 350g bis zu 1Kg. Das Gehirn benötigt MCT-Fette aus Kokos, Choleste rin und Omega-3 und -6-Fettsäuren. Die Trockenmasse des Gehirns besteht übrigens zu 60 bis 80% aus Fetten.
Eine Empfehlung an schwangere Frauen oder stillende Mütter: 1 bis 3 Esslöffel Natives Ko- kosöl Extra mit Rotem Palmenöl pro Tag und 1 Esslöffel pflanzliches Omega 3/6/9 mit ge- nügend natürlichem Vitamin E und Carotinoiden – selbstverständlich 100% biologisch und kaltgepresst.
Eine Empfehlung für Babys bis zu 2 Jahren, die nicht mehr gestillt werden:
1 bis 3 kleine Teelöffel Kokos mit Rotem Palmenöl pro Tag über die Mahlzeiten verteilen und 1 bis 2 kleine Teelöffel pflanzliches Omega 3/6/9 einnehmen; selbstverständlich müssen die Öle 100% biologisch und kaltgepresst sein.

 

Das Problem der Antibiotika-Resistenz
Kokosöl bietet eine umfassende Lösung

 

Wenn unser Immunsystem gut funktioniert, kann sich unser Körper in den meisten Fällen selbst verteidigen und brauchen wir keine Antibiotika oder Impfungen. Zahlreiche der uns umgebenden Bakterien und Viren sind übrigens ‚Freunde’. Ohne sie ist für den Menschen das Leben nicht möglich. Nur in unserem Darm leben bis zu 2Kg dieser kleinen Organis- men. Aufgrund einer größeren Hygiene wurde in den letzten 150 Jahren wichtiger Fortschritt im Streit gegen Ansteckungskrankheiten gebucht. Leider können wir mit all unserem Wissen doch nicht vermeiden, dass noch immer Epidemien ausbrechen. Sogar neue Bakterien oder Varianten einer alten Bakterie bleiben für die medizinische Wissenschaft eine Plage. Aus Statistiken erkennen wir, dass seit 1980 die Todesursache von Ansteckungskrankheiten stark angestiegen ist. (38) Zwei wesentliche Faktoren sind ungesunde Ernährungsgewohnheiten sowie falsche und häufige Antibiotika-Einnahme.

  1. In vielen westlichen Ländern, Amerika voran, werden im Übermaß raffinierte Lebensmittel, wie beispielsweise Zucker, Weißmehlprodukte und raffinierte Öle konsumiert. 80% unserer Kalorien stammen heutzutage aus einer Ernährung ohne nennenswerten Nährwert. Sie machen uns nicht nur dick, sondern schwächen zudem noch unsere Abwehrkräfte.
  2. Nicht nur Menschen nehmen große Mengen Antibiotika ein, sondern auch in der Viehzucht-Industrie geht man verschwenderisch mit Antibiotika um! Das hat dafür gesorgt, dass bestimmte Bakterien überleben können und gegen Antibiotika resistent werden. Resistente Bakterien können zu lebensbedrohlichen Bakterien werden.
  3. Auch wenn Antibiotika Bakterien (keine Viren) in unserem Körper eliminieren können, bleiben es körperfremde Substanzen. Antibiotika stellen eine zusätzliche Belastung für Leber, Nieren, Magen und Darm dar.
  4. Antibiotika vernichten auch die guten Bakterien in unserem Körper, wie die ‚gute Darm flora’, ein Komplex aus Milliarden von günstigen Mikro-Organismen, die in unserem Darm leben. Mögliche Folgen sind nicht nur Diarrhö. Aufgrund der fehlenden Schutzschicht der guten Darmbakterien werden wir für Eindringlinge immer empfindlicher. Weiterhin können Schimmel, die normalerweise unter Kontrolle gehalten werden, aufflackern. Kurzum, unser Immunsystem wird geschwächt.

Kokosöl kann eine natürliche Alternative zu Antibiotika bieten. Es schützt uns nicht nur vor Bakterien, sondern auch vor Viren und Protozoa. Kokosöl kann auch dazu beitragen, dass keine Schimmelinfektionen entstehen können. Wenn Sie doch Antibiotika einnehmen müssen, können Sie sich selbst zur Vorbeugung von Schimmelinfektionen mit Kokosöl etwas Gutes tun.

 

Kokosöl trägt bei zur Vorbeugung von Magengeschwüren sowie zu deren Heilung

 

Früher ging man davon aus, dass Magengeschwüre durch Stress entstanden. Obwohl Stress eine große Rolle bei vielerlei Krankheiten spielen kann, weiß man heute inzwischen, dass auch die Helicobacter pylori (H. pylori) eine der Hauptursachen von chronischen Magenentzündungen darstellt, wobei zu 90% der Fälle ein Magengeschwür angetroffen wird. Behandlungen mit Antibiotika sind häufig wohl positiv, doch ergeben sich oft Rückfälle und es treten unangenehme Nebenwirkungen auf. Es gibt drei große Vorteile, diese Geschwüre mit den Fettsäuren vom Kokosöl zu bestreiten: 1. Die Bakterien und Viren werden vom Kokosöl nicht resistent, weil Kokosöl sich ständig an seine Umgebung anpassen kann. 2. Kokosöl verursacht keine Schimmelinfektionen, sondern beugt ihnen vor. 3. Kokosöl schwächt nicht das Immunsystem, sondern stärkt es. Untersuchungen haben noch einen anderen interessanten Vorteil beim Erfolg des Kokosöls gezeigt: Wenn eine ungesättigte Form von Laurinsäure zur Vernichtung von Bakterien neben der gesättigten Version des Kokosöls getestet wurde, gelangte man zur Schlussfolgerung, dass die gesättigte Form von Kokos eine Tausend Mal effektivere Wirkung zeigte, als die seines ungesättigten Partners. (10) Auch wenn die Monoglyzeride der meisten mittellangen Kettenfette bei der Vernichtung der Bakterien effektiv war, zeigte sich Laurinsäure als einzige Fettsäure effektiv bei der Vernichtung der H. pylori.

 

‚Nie zuvor in der Geschichte war es so wichtig, den Wert der Laurinsäure hervorzuheben. Die mittellangen Fettsäureketten von Kokosnussöl sind dieselben als die in der Muttermilch und zeigen dieselben Vorteile für die Gesundheit’, so Dr. Jon Kabara, Wissenschaftler, spezialisiert auf Lipide.

 

Kokosöl und Schimmelinfektionen
Die Wirkung gegen Candida albicans...

 

Kokosöl kann nicht nur unsere Abhängigkeit von Antibiotika verringern; Kokosöl trägt ebenso bei zu einem gesunden Gleichgewicht in unserer Darmflora. Einer der entmutigenden Nebe neffekte der Medikation mit Antibiotika liegt darin, dass sie nicht nur die schlechten, sondern auch die guten Bakterien vernichten und somit auch Schimmelinfektionen verursachen. Länder mit hohem Kokosnusskonsum sind meistens auch Länder, wo zahlreiche Schimmel arten vorkommen. Indien, Sri Lanka, Indonesien, Polynesien und die Philippinen sind solche Länder, und es ist auffallend, dass dort bei den Menschen nicht häufig Schimmelinfektionen vorkommen. (111) Polynesische Frauen zum Beispiel leiden selten oder nie unter Schimmelinfektionen. Das bekannteste natürliche Heilmittel gegen Schimmel ist Caprylsäure, eine Fettsäure der mittellangen Kette, die sich auch im Kokosöl befindet. Die Universität von Island hat eine große Studie nach der zielgerichteten Wirkung von hohen Konzentrationen Laurinsäure und Caprinsäure durchgeführt. (9) Sie entdeckte, dass Caprinsäure die schnellste und effektivste Fettsäure war, die den Schimmel Candida albicans bestreiten kann. Auch beiniedriger Konzentration war Laurinsäure am wirksamsten aktiv, und dies auch nach einer bereits längeren Inkubationszeit. Caprylsäure kam auf den dritten Platz. (98) Diese drei Fettsäuren sind im Kokosöl reichlich vorhanden. Andere Untersuchungen haben gezeigt, dass die MCT- Fette aus dem Kokosöl Schimmel wie Candida albicans vernichten können. (106)

 

Der ‚Absterb-Effekt’ oder die ‚Reaktion von Herxheimer’

 

Drei Löffel pro Tag, jeweils einen bei oder vor der Mahlzeit kann den Schimmelbestand im Darm bestreiten. Durch das massenweise Absterben der Schimmel, wie Candida albicans, können vorübergehend Kopfschmerzen, Hautausschlag und Diarrhö auftreten. Dies wird als ‚Absterb-Effekt’ bezeichnet, oder auch als ‚Reaktion von Herzheimer’. Aufgrund der schnel- len Abtötung der Mikro-Organismen kommen nämlich toxische Stoffe aus den Schimmeln frei. Diese weniger angenehme Reaktion ist ein Zeichen dafür, dass die Schimmel vernichtet werden.

 

Kokosöl ist ein evoluierendes natürliches BreitspektrumAntibiotikum, und es vernichtet Viren und Schimmel

 

Wenn sie sich einmal entwickelt haben, bleiben chemische Antibiotika immer dieselben Stoffe. Antibiotika vernichten nur die noch nicht resistenten Bakterien. Da Bakterien sich immer ihrem Überlebensdrang anpassen, werden die heutigen Antibiotika früher oder später wir kungslos. Je größer der Druck auf die Bakterien ist, desto schneller können sie sich anpassen. Je mehr Antibiotika eingenommen werden, desto ‚schlauer’ werden die Bakterien gemacht. Daher sind Krankenhäuser auch die Brutstätten neuer Varianten: die ‚Krankenhausbakterien’. Vor und nahezu nach jeder Operation werden Antibiotika eingesetzt. Ein Antibiotikum, das heute entwickelt wird, wird in der Zukunft zum Großteil seinen Wert verloren haben. Anders ist es mit Kokosöl. Kokosöl ist ein Naturprodukt, das sich zusammen mit seinem Überlebensdrang an seine Umgebung anpasst. Die Devise lautet: Vielfältige Antibiotika-Einnahme wird auf lange Sicht den Bakterien einen Vorsprung vor den Menschen bieten. Verbessern Sie Ihre Gesundheit, nehmen Sie Kokosöl, und Ihr Körper bewerkstelligt den Rest für Sie.

 

Welche Bakterien und Viren
kann Laurinsäure
aus Kokosöl vernichten?

 

Monolaurinsäure entmantelt die Fettmembranen der Viren und macht Schimmel passiv. Sie löst sozusagen die schützende Fettschicht auf, die Umhüllung bestimmter Viren und Bakterien, wodurch das menschliche Immunsystem die Möglichkeit erhält, den Prozess abzurunden. Laurinsäure hat von allen gesättigten Fetten (GFS) die stärkste antivirale Wirkung, stärker als Caprylsäure oder Mysterinsäure. (82) Kokosöl übt einen positiven Effekt aus auf Tumore, sexuell übertragbare Krankheiten, Meningitis und kann sogar Zahnfäule um 80% verringern.

 

Weltweit gibt es ungefähr 50 Millionen neue Fälle von Menschen, die sich mit Chlamydia tra chomatis angesteckt haben, die am meisten über Geschlechtsverkehr übertragbare Krankheit, die durch Monolaurinsäure ausgeschaltet werden kann...

 

 

Kokosöl und der Einfluss auf die allgemeine Gesundheit

 

Wenn schlechte Bakterien, Viren und Schimmel in unserem Körper von Kokosöl vernichtet werden, wird sich der allgemeine Gesundheitszustand verbessern. Denn ein Übermaß an schlechten Bakterien, Viren und Schimmeln kann uns erschöpfen, uns chronisch müde und krank machen, unsere Abwehrkräfte belasten und vielerlei Beschwerden und Krankheiten verursachen. Indem unserer Ernährung Kokosnussöl hinzugefügt wird, werden Sie mehr von Ihrer Energie profitieren können. Laut Dr. Mary Enig sollte ein Erwachsener therapeutisch täglich 24 Gramm Laurinsäure zu sich nehmen. Dies entspricht 3,5 Esslöffel Kokosöl pro Tag

 

Kann Kokosöl im Streit gegen HIV und AIDS helfen?

 

Millionen von Menschen auf der ganzen Welt haben sich mit dem HIV-Virus infiziert oder leiden unter AIDS. Bietet ein Cocktail aus toxischen Medikamenten die Lösung? Wahrscheinlich kaum. Die unbekannten Eigenschaften des Virus erschweren den Streit gegen HIV erheblich. Eine gesunde Ernährung und Natives Kokosöl Extra verfügen nicht nur über das Potential dabei zu helfen, HIV zu bestreiten, sie können auch bestimmt die Symptome und Nebenwirkungen von AIDS erleichtern. Der HIV-Virus kann gleichsam durch Kokosöl bekämpft werden, so, wie auch Kokosöl gegen andere Bakterien und Viren wirksam ist. Kürzlich gab es viel Aufsehen und Untersuchungen darüber, wie der menschliche Herpes-Virus-6A (HHV-6A) synergetisch mit dem HIV-Virus im Anfall auf das Immunsystem zusammenarbeiten kann. Dies geschieht hauptsächlich durch die Senkung einer spezifischen Lymphozyt-Sorte (CD4) und die Vernichtung von Lymphdrüsen. Eine Studie von Knox und Carrigan in Wisconsin hat ans Licht gebracht, dass die wichtigste Form des Virus aller getesteten und infizierten HIV-Patienten in den Lymphknoten zurückzufinden ist. (12) Glücklicherweise ist HHV-6A einer der Viren, der von mittellangen Fettsäureketten (MCT-Fetten) aus dem Kokosöl vernichtet werden kann. Untersuchungen berichten, dass Kokosöl einen antiviralen Effekt ausübt und das Niveau der viralen Infektion von HIV-Patienten senken kann. Die positive antivirale Wirkung erfolgte nicht nur durch die Monoglyzeride der Laurinsäure, sondern auch durch das Kokosöl selbst. Mit Kokos liegt ein preisgünstiges Mittel im Streit gegen den HIV-Virus vor. (13) Die empfohlene therapeutische Menge an Kokosöl beträgt 3,5 Esslöffel pro Tag, was einer halben Kokosnuss entspricht. Kokosöl hilft nicht nur Infektionen bei AIDS-Patienten zu bekämpfen, sondern sorgt auch dafür, dass sie einfacher auf Gewicht bleiben können. Kokosöl sorgt ebenfalls dafür, dass unterernährte Patienten zurück auf ihr Gewicht kommen, ohne dass von Übergewicht die Rede ist. Kokosöl kann somit auch ein wichtiges Nahrungsmittel-Supplement während einer Therapie darstellen. Es ist leicht verdaulich, verschafft sofortige Energie, verbessert die Darmfunktionen und kann in den verschiedensten Rezepten einfach verarbeitet werden.

 

Besonders für Diabetiker:
Gratulation dem Nativen Kokosöl Extra

  1. Natives Kokosöl Extra kann Hypoglykämie-Anfälle, Hungeranfälle und Snacken zwischen den Mahlzeiten durch Stabilisierung des Blutzuckerspiegels verringern. Durch die Hinzufügung von Kokosöl an Ihre Mahlzeiten verhilft es zu einem stabilen Blutzuckerspiegel.
  2. Menschen mit Diabetes mellitus leiden oft unter Problemen mit Fetten, da ihr Pankreas unzureichend Fettverdauende Enzyme aufbaut und Leber und Galle weniger Fettemulgie- rende Gallensalze anführen. Diese Menschen verdauen Fette somit schwierig, wodurch ihr Stuhlgang oft hart wird und schwerlich passiert. Menschen mit Diabetes wird es gut tun, andere Fette zum Teil durch Natives Kokosöl Extra zu ersetzen, da Natives Kokosöl Extra 60% MCT-Fette enthält und dadurch Pankreas, Leber und Galle kaum belastet.
  3. Durch eine bessere Aufnahme von Fetten aus Kokosöl, werden viele Vitamine, Mineralien und alle fettlöslichen Stoffe besser aufgenommen.
  4. Patienten mit wenig Kontrolle über ihre Krankheit reagieren empfindlicher auf die schäd lichen Effekte von oxidierten Fetten, die durch die Einwirkung der Freien Radikale entstehen. Wenn mehrfach ungesättigte Fettsäuren (MUFS) nicht sorgfältig mit Vitamin E und Carotin geschützt werden, nimmt die Anzahl oxidierter Fette in unserem Körper und Gehirn zu. Ko kos enthält weniger als 2% mehrfach ungesättigte Fette (MUFS), senkt dadurch oxidativen Stress und ist daher ein gutes Fett bei Diabetes.
  5. Bei Diabetikern scheidet der Pankreas ungenügend Insulin aus oder dessen Zellen sind für Insulin unempfindlich geworden, wodurch die Zellen unzureichend Glukose aufnehmen können, ein Brandstoff, der die Zellen für die Energieproduktion benötigt. Kokosöl unterstützt die Zellen bei der Energieproduktion, wodurch Sie mehr Energie haben, ohne dass Insulin erforderlich ist. (24)
  6. Kokosöl sorgt sogar für eine verbesserte Insulinwirkung, senkt hohen Blutdruck und verringert Eiweiße im Urin bei Diabetespatienten. (32)

Diabetiker sagen ‚Nein’
zu Transfetten und raffinierten Ölen

 

‚Das wirkliche Problem von Diabetes mellitus ist das Durcheinanderbringen des Fettmeta bolismus und nicht die Umsetzung von Zuckern. Das Problem mit Zucker ist ein nebensäch liches Problem des gestörten Fettmetabolismus’, so Dr. Johanna Budwig. Transfettsäuren und raffinierte Fette spielen bei der Entwicklung von Herz- und Kreislaufkrankheiten bei Diabeti kern eine äußerst negative Rolle. Diabetiker müssen raffinierte und oxidierte Fette und Öle noch eher meiden als andere Menschen, da Transfette und raffinierte Fette die gute Funktion der Zellmembranen hindern. Der Blutzucker (Glukose) kann dadurch viel schwieriger in den Innenraum der Zellen gelangen. Mit anderen Worten: Zu viel Transfette und raffinierte Fette haben aufgrund ihrer negativen Tragweite auf die Zellwände die Zellen weniger empfindlich für Insulin gemacht. Indem ungesunde Fette durch gesunde Fette ersetzt werden, werden die Zellen wieder empfindlicher auf Insulin reagieren können. In Bevölkerungsgruppen, wo gesättigte Fette (GFS) von Kokos verzehrt werden, kommt Dia- betes kaum vor. Studien aus Indien 1998 zeigten, dass bei Indern, die ihre traditionelle Ernährung, wozu auch Ghee und Kokosnussöl gehören, zugunsten von raffinierten, mehrfach ungesättigten Fettsäuren (MUFS) aus Sonnenblumen- und Safloröl aufgaben, die Entstehung von Diabetes alarmierend stark zunahm. Weiterhin haben Studien aus Polynesien gezeigt, dass in Bevölkerungsgruppen, die von ihrer traditionellen Ernährungsweise, reich an Kokosnussöl, auf eine ‚moderne’ Ernährung übergingen, reich an raffinierten MUFS, ein deutlicher Zusammenhang mit der Zunahme von Diabetes sichtbar wurde. Indianer haben durch den Konsum von raffinierten Lebensmitteln Diabetes bekommen. Nirgends kommt Diabetes mellitus häufiger vor als bei ‚amerikanisierten’ Indianern.

 

Kokosöl und die Prostata

 

Ein weiteres Potential in der Anwendung von Kokosöl, kann in der Behandlung gutartiger Prostatavergrößerung bei Männern liegen (BPH oder benigne Prostatahypertrophie). Momentan gibt es eine sehr populäre Behandlung mit Kräutern, nämlich mit Beeren der Sägepalme (Sabal serrulata oder Serenoa repens). Diese Beeren enthalten fettartige Komponente, die die Umsetzung von Testosteron in das stark Wachstumsfördernde DHT der Prostata hemmen und so der Prostatavergrößerung entgegenwirken. Der aktive Bestandteil dieser Beeren ist der Fettbestandteil, der hauptsächlich Fettsäuren mit mittellangen Ketten enthält. Daher kann Kokosöl, reich an MCT-Fetten, auch einen positiven Effekt auf die Prostata ausüben. (4)

 

Kokosöl und Tipps für die Schönheit

 

Hautpflege: Es ist kein Zufall, das Menschen in Gebieten, wo die Kokosnuss Teil ihrer täglichen Ernährung und Gewohnheiten ausmacht, eine schöne, zarte Haut und starkes, glänzendes Haar haben. Kokosöl ist sowohl für unseren inneren als auch für unseren äußeren Körper wichtig.
1. Von Innen: Indem wir uns selbst gegen Freie Radikale - sowohl von Indem wir uns selbst gegen Freie Radikale - sowohl von innen als auch von außen - schützen, können wir unser jugendliches Aussehen fördern, braunen Pigmentfl ecken größtenteils vorbeugen und Falten einschränken. Freie Radikale sind unstabile, aggressive Moleküle, die an Zellen, Eiwei ßen, Fetten und DNA Schaden anrichten, und dadurch den Alterungsprozess beschleunigen. Falten und braune Pigmentfl ecke sind hauptsächlich die Folge von durch Oxidationsprozesse verursachten Schäden. Da Kokosöl gesättigte und stabile Fette (GFS) enthält, werden sie nicht von Freien Radikalen angegriffen. Ungesättigte Fettsäuren (EUFS/MUFS), teilweise durch ge- sättigte Fettsäuren (GFS) ersetzt, geben weniger Anlass zur Bildung von Freien Radikalen.
2. Von Außen:
Kokosöl enthält schützende Stoffe, wie Laurinsäure, die die Haut benötigt, um sich gegen Austrocknen und schädliche Einfl üsse von Außen zu wappnen. Der Talg (Sebum), den die Haut von Natur aus produziert, besteht hauptsächlich aus MCT-Fetten, so, wie sie reichlich im Kokosöl vorkommen. Kokosöl ist ebenfalls leicht Säurebildend - gerade das, was die Haut braucht. Kokosöl kann eine hervorragende und natürliche Alternative zu teuren Kosmetikprodukten darstellen.(39) Zahlreiche kommerzielle Produkte enthalten unerwünschte Chemikalien (Irritante), enthalten zahlreiche unfreundliche Füllmittel, Emulgatoren, allerlei chemische Haltbar- keits- und Duftstoffe und meistens raffinierte ungesättigte Fette (EUFS/MUFS) (nachdem sie einmal auf
die Haut aufgetragen wor- den sind, werden sie ranzig und verlieren ihre natürlichen heilsamen Stoffe, wie Vitamin E und Carotin). Mit anderen Worten: Sie enthalten viele belastende und wenig heilsame Stoffe.
Die meisten Hautpfl egeprodukte haben als Basis Petroleumde rivate oder Wasser. Das ist Kos
ten sparend, doch unsere Haut braucht dies nun gerade nicht. Lotionen auf Wasserbasis belassen die Haut genauso trocken nach wie vor dem Gebrauch. Wasser macht die Haut für kurze Zeit sanfter, doch wenn es einmal ver dampft ist, wird die Haut trockener als zuvor. Häufiges Waschen trocknet die Haut ebenfalls aus. Jeremy, ein mir bekannter Yoga-Lehrer, sagte Folgendes: ‚Zum Schutz meiner Haut, reibe ich mich ein Mal pro Woche nach dem Duschen vollkommen mit Kokosöl ein. Bevor ich mich ankleide, lasse ich das Kokosöl 15 Minuten einwirken.’ Wenn man sich nach dem Duschen mit Kokosöl einreibt, erholt sich zugleich die Schutzschicht der Haut.
Auch rote Flecken auf der Haut
(bei Psoriasis und Ekzem) können durch regelmäßigen Konsum und äußerliche Anwendung von Kokosöl vermindert werden. Kokosöl enthält 3 Fettsäu ren, die die Haut gegen mikrobielle Anfälle und schädliche Stoffe aus unserer Umgebung schützen:

Capron-, Capryl- und Laurinsäure. Mit anderen Worten: Sie wirken Entzündungsreaktionen entgegen. Die Haut produziert Laurinsäure, um unseren Körper gegen Mikroben zu schützen. Der reichste Brunnen an Laurinsäure ist Kokosöl. Mischen Sie zum Beispiel Kokosöl mit einigen Tropfen ätherisches Lavendelöl.
Es wichtig, biologisches Natives Kokosöl Extra anzuwenden, das nicht gehärtet und nicht raffiniert und keinem Geruchsentzug unterzogen worden ist. Wenn man nach dem Bad oder der Dusche den Körper (nicht vollständig abgetrocknet) mit Kokosöl einreibt, wird man nach einiger Zeit merken, dass sich die Haut viel weniger trocken anfühlt. In Bevölkerungsgruppen, bei denen große Mengen an Kokosnüssen verzehrt werden, nutzt man das Öl ebenfalls bei Schnittwunden, Hautinfektionen und Schürfwunden. Kokosöl kann auch zusammen mit ätherischem Öl, zum Beispiel Tea Tree, Zimt oder Bohnenkraut, zur Entfernung von Warzen angewandt werden. Der Erfolg ist innerhalb von 3 Monaten, mehrmals täglich aufgetragen, garantiert. Kokosnussöl ist selbstverständlich nicht die einzige Maßregel für eine glatte Haut. Gesunde Eßgewohnheiten mit viel Gemüse und ausreichend Vollkornprodukten, Obst, Kräutern und Nüssen sind ebenso wichtig. Ebenfalls wichtig für eine gesunde Haut, nicht im Übermaß, sind Vitamin E, Vitamin C, Kieselsäure (Silizium), Omega-3 und im Besonderen Omega 6. Die Hinzufügung von ätherischem Öl von Limone, Zitrone, Mandarine und Apfelsine wirken Wunder für eine junge, zarte Haut. (siehe Handcreme)